REGMIK Produkt
Hochtemperatursensoren THA-022, THK-022, TJK-022
- Preis
- 2.000 UAH
- Verfügbarkeit
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Hochtemperatursensoren mit keramischer Schutzhülle THA-022, THK-022, TJK-022 werden zur Messung von Temperaturen bis 1200 °C verwendet.
Hochtemperatursensoren mit keramischer Schutzhülle THA-022, THK-022, TJK-022 sind für die Temperaturmessung bis 1200 °C vorgesehen. Die Sensoren ermöglichen die Messung der Temperatur von gasförmigen und chemisch nicht aggressiven Medien gegenüber dem Material der Schutzarmatur.
Funktionsprinzip des Thermoelements
Das Funktionsprinzip des Thermoelements basiert auf dem thermoelektrischen Seebeck-Effekt. Ein Thermoelement hat zwei zusammengelötete Enden: Ein Ende wird in das Messmedium gebracht und als Arbeits- oder Heißpunkt bezeichnet, das andere Ende bei der Anschlussstelle zum Eingang des Geräts ist der Kaltpunkt. Herstellungsarten des Heißpunkts sind in Abbildung 1 dargestellt. Beim Auftreten einer Temperaturdifferenz zwischen Heiß- und Kaltpunkt entsteht im Kreis eine thermo-EMK, deren Wert an den Eingang angelegt wird.
Abbildung 1 - Herstellungsarten des Heißpunkts
Der Arbeitspunkt der Hochtemperatursensoren befindet sich in der Schutzarmatur. Die Lötstellen der Thermoelemente werden in verschiedenen Konfigurationen hergestellt. Die Lötstellen können geerdet oder ungeerdet sein, und zweielementige Thermoelemente können isoliert oder nicht isoliert sein. Varianten der Heißpunkte sind in Abbildung 2 dargestellt.
Abbildung 2 - Konfigurationen der Heißpunkte
Die Erdung des Lötpunkts entsteht, wenn der Lötpunkt des Thermoelements mit der Hülle des primären Umformers verbunden wird. Geerdete Lötstellen haben eine bessere Wärmeleitfähigkeit, was die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht. Die Erdung macht jedoch die Thermoelementkreise anfälliger für elektrische Störungen, welche das Spannungssignal verfälschen können, falls das Messgerät keine elektrische Trennung besitzt. Alle hochwertigen Messumformer und Ein-/Ausgabekarten verfügen standardmäßig über elektrische Trennung. Ein geerdeter Lötpunkt ist auch anfälliger für Verschmutzungen durch chemische Verunreinigungen im Laufe der Zeit.
Ein thermoelektrischer Umformer mit offenem Lötpunkt hat einen Heißpunkt, der aus dem hermetisch abgeschlossenen Ende der Hülle herausragt und somit eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit gewährleistet. Die Abdichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit oder anderen Verunreinigungen in das Innere der Hülle. Solche Thermoelemente werden üblicherweise nur in nicht aggressiven Gasen, z.B. in Luftkanälen, eingesetzt.
Ungeerdete Lötstellen entstehen, wenn die Elemente des Thermoelements nicht mit der Hülle des primären Umformers verschmolzen sind, sondern von isolierendem Pulver umgeben sind.
Besondere Merkmale der Hochtemperatursensoren THA-022, THK-022, TJK-022:
- Verfügt über einen Anschlusskopf, der eine bequeme Kabelverbindung zum Sensor ermöglicht und die Verbindungsstelle schützt.
- Besitzt einen festen Einschraubanschluss zur sicheren Befestigung des Sensors.
- Kurzzeitiger Betrieb des Sensors ist bis 1200 °C möglich.
- Das Modell ist nicht über die gesamte Länge hochtemperaturbeständig, daher sollte sich im heißen Bereich nur der keramische Teil befinden.
- Da Teile der Schutzarmatur aus Keramik bestehen, ist bei Installation und Betrieb ein Stoßschutz für das Thermoelement zu beachten.
- Nicht zum Messen von Flüssigkeitstemperaturen oder in aggressiven Gasen (wie Säuredämpfe, Laugen) geeignet.
Hochtemperatursensoren mit keramischer Schutzhülle THA-022, THK-022, TJK-022 können auch ohne Einschraubanschluss hergestellt werden — THA-021, THK-021, TJK-021.

