Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte
Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte werden zur Überwachung des Flüssigkeitspegels in Tanks, Behältern, Brunnen und Pumpstationen eingesetzt. Die Geräte empfangen Signal von Füllstandssensoren oder Elektroden und steuern Pumpen, Ventile, Relais oder Alarme abhängig vom vorgegebenen Betriebsmodus.
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Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte
Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte dienen zur Überwachung des minimalen, maximalen oder Zwischenfüllstands von Flüssigkeiten in Behältern, Tanks, Brunnen, Sammelbehältern, Pumpstationen und technologischen Anlagen. Sie empfangen Signale von Füllstandssensoren oder Elektroden, verarbeiten diese und steuern Ausgangsgeräte entsprechend dem festgelegten Betriebsmodus.
Solche Geräte werden zur automatischen Befüllung oder Entleerung von Behältern, zum Schutz von Pumpen vor Trockenlauf, zur Überlaufvermeidung, zur Überwachung von Alarmständen und zur Signalübertragung an Steuerungs- oder Alarmanlagen eingesetzt.
Wofür werden Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte verwendet
Ein Füllstand-Regel- und Anzeigegerät ermöglicht die Automatisierung der Flüssigkeitsüberwachung ohne ständige Bedienerbeteiligung. Erreicht die Flüssigkeit die voreingestellte Grenze, schaltet das Gerät den Ausgangskontakt um, schaltet eine Pumpe ein oder aus, öffnet ein Ventil, aktiviert eine Licht- oder Tonsignalisation oder sendet ein Signal an das Automatisierungssystem.
Hauptaufgaben:
- Kontrolle des minimalen Füllstands;
- Kontrolle des maximalen Füllstands;
- Pumpenschutz vor Trockenlauf;
- Automatische Befüllung des Tanks;
- Automatische Entleerung des Behälters;
- Alarmierung bei kritischem Füllstand;
- Steuerung von Pumpen, Ventilen oder Relais;
- Signalübertragung an Steuerungs-, SPS- oder Leitsysteme.
Wo werden Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte eingesetzt
Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte finden Anwendung in technischen, industriellen und kommunalen Systemen, in denen der Flüssigkeitsstand in Behältern überwacht werden muss.
Hauptanwendungsbereiche:
- Pumpstationen;
- Wasserversorgungssysteme;
- Abwassersysteme;
- Technische Wassertanks;
- Brunnen und Sammelbehälter;
- Kesselhäuser und Wärmeübergabestationen;
- Kläranlagen;
- Drainagesysteme;
- Prozesstanks;
- Industrielle Fertigungslinien;
- Flüssigkeitsdosiersysteme;
- Lebensmittel-, Chemie- und Kommunalbranche.
In Pumpsystemen werden solche Geräte häufig zum Schutz vor Trockenlauf verwendet. In Tanks helfen sie, Überlauf oder Flüssigkeitsmangel zu vermeiden. In technologischen Prozessen gewährleisten Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte eine stabile Mediumzufuhr und Überwachung der vorgegebenen Grenzwerte.
Funktionsprinzip
Das Gerät erhält ein Signal von angeschlossenen Füllstandssensoren oder Elektroden. Erreicht die Flüssigkeit den Kontrollpunkt, ändert sich der Zustand des Eingangssignals. Der Regler verarbeitet diese Änderung und erzeugt einen Ausgangsbefehl.
Je nach Betriebsart kann das Gerät einen oder mehrere Füllstände steuern. Beispielsweise schaltet im Befüllmodus die Pumpe bei Unterschreitung des Minimalpegels ein und bei Erreichen des Maximalpegels aus. Im Entleerungsmodus ist die Logik umgekehrt: Die Pumpe startet beim Erreichen des oberen Pegels und stoppt nach Unterschreiten des unteren Pegels.
Anschlusstypen und Ausgangssignale
Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte können mit verschiedenen Arten von Primärwandlern arbeiten und verfügen über mehrere Ausgangsvarianten zur Steuerung der Ausrüstung.
Gängige Anschlussarten:
- Elektroden-Füllstandssensoren;
- Schwimmerschalter;
- Kontakt-Füllstandssensoren;
- diskrete Signale;
- Sensoren für Mindest- und Maximalfüllstand.
Mögliche Ausgangssignale:
- Relaisausgang;
- Transistorausgang;
- Alarm-Ausgang;
- diskretes Signal für Controller;
- Steuerung von Pumpen, Ventilen oder Zwischenrelais.
Der Relaisausgang ist praktisch für einfache Steuerungsschemata von Pumpen und Alarmanlagen. Das diskrete Signal wird verwendet, um den Füllstandszustand an Automatisierungs- oder Steuerungsschaltschränke weiterzugeben.
Wie wählt man einen Füllstand-Regler und Anzeiger
Bei der Auswahl des Geräts sind das Medium, die Anzahl der zu überwachenden Pegel, der Betriebsmodus der Ausrüstung sowie die Anschlussart zu berücksichtigen.
Hauptauswahlkriterien:
- Anzahl der zu überwachenden Füllstände;
- Betriebsmodus: Befüllung, Entleerung oder Alarmierung;
- Art der angeschlossenen Sensoren;
- elektrische Leitfähigkeit der Flüssigkeit bei Verwendung von Elektroden;
- Anzahl und Art der Ausgangsrelais;
- Zulässige Belastung am Ausgang;
- Versorgungsspannung des Geräts;
- Montageart: Schaltschrank, DIN-Schiene oder Gehäuse;
- Betriebsbedingungen;
- Notwendigkeit eines Pumpenschutzes vor Trockenlauf;
- Erfordernis einer Überlauf- oder Alarmfunktion;
- Kompatibilität mit Schaltschrank, SPS oder Leitsystem.
Für einfache Überwachung von zwei Grenzwerten im Behälter genügt ein Gerät mit Eingängen für Minimal- und Maximalfüllstand. Für Pumpstationen ist ein Schutz vor Trockenlauf wichtig. Für Prozesstanks empfiehlt sich ein Modell mit separatem Alarm-Ausgang oder Möglichkeit zum Anschluss an eine Automatisierungsanlage.
Vorteile der Verwendung
Füllstand-Regel- und Anzeigegeräte erhöhen die Zuverlässigkeit von Pumpen- und Prozesstechnik, reduzieren das Risiko von Störungen und erleichtern die Flüssigkeitsüberwachung in Behältern.
Wesentliche Vorteile:
- Automatische Überwachung des Flüssigkeitspegels;
- Schutz der Pumpen vor Trockenlauf;
- Vermeidung von Überlauf in Tanks;
- Steuerung der Befüllung oder Entleerung;
- Einfache Integration in Schaltschränke;
- Arbeit mit verschiedenen Füllstandssensoren;
- Anschluss von Alarm- oder Ausgabegeräten;
- Reduzierung von Bedienereingriffen;
- Erhöhung der Systemsicherheit;
- Stabile technologische Prozessführung.
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